Künstlerinnen
und Künstler
der Galerie:


Stephan Brenn
Piotr Dluzniewski
Brigitte Dunkel
Ulrich Görtz
Frank Herzog
Gabriele Horndasch
Katharina Jahnke
Bärbel Messmann
Gunter Reski
Kim Reuter
Ralf Schauff
Corinne Schneider
Barbara Schüttpelz
Rolf Steiner

Frank Herzog
Salon Katja

15. Februar bis 31. März 2007

Nach der letzten Wunderkammer-Schau „Memento Mori“ über Tod und Sterben in der zeitgenössischen Kunst beginnt nun am Valentinstag im Salon turnusmäßig die erste der drei Einzelausstellungen bis zur Sommerpause. Parallel zu Frank Herzog installiert Stephan Brenn im Nachbargebäude, Hansaring 94, seine Overhead-Projektion „Verdichtungen“. Im Salon folgt April/Mai Gabriele Horndasch, Juni/Juli Tobias Gerber. September bis Weihnachten öffnet die nächste Wunderkammer, dieses Jahr zum Thema „Schemen und Schatten“.

Doch nun startet die Salon-Saison mit einer sehr lebendigen Einzelausstellung von Frank Herzog. Der Titel „Salon Katja“ eröffnet verschiedene Assoziationsmöglichkeiten: von Frisiersalon – s.a. die lebensecht geschnitzten und farbig gefassten Perücken des schillernden König Ludwig II-Wiedergängers Rudolph Mooshammer – bis hin zum Etablissement einer vermutlich eher dominanten Dame mit ihren notwendigen Gerätschaften, Kleidungsstücken, Möbeln und Utensilien. Im Salon mit seinem ohnehin sehr intimen Charakter beschwört Frank Herzog die Privatsphäre einer weiblichen Existenz herauf, die als Person nicht sichtbar, sondern lediglich in ihren symbolischen Attributen wie eine mittelalterliche Heiligenfigur greifbar wird. Die Versatzstücke, mit denen sich diese imaginäre „Katja“ umgibt, fertigt der Künstler in altmeisterlicher Manier und allerlei Medien: in Zeichnungen, Skulpturen, Materialkompositen, Schnitzereien, Objekten, konturgesägten Aquarellen und schließlich einer raumfüllenden Installation.

Frank Herzog wurde 1949 in Bückeburg geboren, studierte an der Werkkunstschule Bielefeld, lebte und wirkte zwanzig Jahre in Köln und stellte in zahlreichen Institutionen aus, zuletzt 2006 in der Kunsthalle Recklinghausen (Katalog). In den letzten drei Wunderkammer-Präsentationen war er bereits mit prominenten Arbeiten vertreten. Er lebt und arbeitet mit seiner Familie im Westerwald.

Karin Barth

Vernissage: Mittwoch, 14. Februar, 19 Uhr
Jour fixe: Donnerstag 15 bis 20 Uhr

 

Home
Anschrift
Galerieprogramm

Impressum